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Restauration VW Bus Bulli T1

Restauration VW Bus T1

In diesem Restaurations-Beitrag erhaltet Ihr exklusiv einen Einblick in die systematische Karosserieinstandsetzung, die mit einfachsten Mitteln, viel Erfindungsgeist und vielleicht noch mehr Durchhaltevermögen umgesetzt wurde. Es erwarten Euch dabei viele detaillierte und teils spektakuläre Bilder, umfangreiche Arbeitsbeschreibungen, Insidertipps und Erfahrungswerte die sicher jedem ambitionierten Oldtimerbastler das Leben erleichtern werden.

Restauration T1 VW Bus

Kommen wir nun zum eigentlichen Restaurationsobjekt. Einem VW Bus T1 Fensterbus aus dem Jahre 1965. Einen Großteil seines Lebens verbrachte der Bulli als Funkwagen bis er später zum Wohnmobil umgerüstet wurde. Der Motor leistete 44 PS bei 1300 ccm. Nach einer gründlichen Bestandsaufnahme bestätigten sich die ersten Eindrücke, dass der Bus im Laufe seines Lebens wohl bis auf das schlimmste Misshandelt worden war.  Wir begleiten hierbei die Wiederbelebung einer deutschen Fahrzeuglegende  in mehreren Kapiteln. Nach 2 Jahren Schrauberei, 6 Quadratmetern Blech, 12 Kilo Spachtel und unzähligen Arbeitsstunden war der Bulli kaum wieder zu erkennen! 

 

Vorab kann ich schon mal sagen, dass man nur mit seinen Aufgaben wächst und alles am Ende nicht so schlimm ist wie es am Anfang vielleicht aussehen Mag. Das Schöne an der Metallbearbeitung ist, dass man sich hier sich nach bestem Wissen und Gewissen austoben kann. Übung macht auch hier den Meister. Falls eine Blechreparatur nicht gleich wie geplant funktioniert dann schneidet man das verhunzte Blech einfach wieder raus und versucht es neu. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass der Lernerfolg teilweise enorm ist wenn man Blechteile mehrfach anfertigen muss. Damit euer Restaurationsprojekt nicht zum Desaster wird fangt mit den schlimmsten bzw. aufwändigsten Stellen an weil man gern den Gesamtaufwand unterschätzt  und deshalb die Motivation schnell in den Keller geht wenn der gesteckte Zeitplan aus dem Ruder läuft. Da alle folgenden anstehenden Arbeiten dann leichter und schneller umgesetzt werden können und somit auch wieder die Stimmung steigt. Rechnet Euren gesteckten Zeitplan mal 3! Wenn Ihr glaubt ihr braucht für einen bestimmten Restaurationsabschnitt eine Woche dann werden tatsächlich meist 3 Wochen daraus. Bedenken müsst Ihr auch, dass die Innenseiten von Blechen mit Rostschutzfarbe behandeln werden müssen bevor Ihr Sie einschweißt, da man im Nachhinein meist nicht mehr rankommt. Dem Rost ist es letztendlich egal ob er sich von innen nach außen oder andersherum durch das Metall frisst. Im Fachhandel gibt es auch schweißbare Rostschutzfarbe (Schweißprimer) wenn Ihr auf Nummer sicher gehen wollt. Vermeidet bitte unbedingt eine Rostschutzversiegelung mit Wachshaltigen oder Silikonhaltigen Mitteln bevor das Fahrzeug endgültig Lackiert ist. Wachse, Fette und Silikonhaltige Mitten sind das Todesurteil für jede Lackierung. Also Hohlraumversiegelung immer zum Schluss!!! Denkt stets an den  Arbeitsschutz. Verwendet immer Schutzbrille, Gehörschutz oder Staubmaske wenn die Arbeiten dies erfordern. Distanziert euch auch von Produkten von Billighändlern. Lacke, Spachtelmassen und diverses Verbrauchsmaterial bitte aus dem Fachhandel beziehen. Fehlinvestitionen rächen sich hier Gnadenlos. Hier kann man gut erkennen was passiert wenn man schlechte Materialien verwendet. Im folgenden Beispiel sieht man wie zuvor spiegelglatt verschliffene Spachtelmasse innerhalb von wenigen Monaten in sich zusammengesackt ist. 

 

   

     

Viel Erfolg für Ihr eigenes Projekt wünscht das Team von Motorenfans.de.

 

 

 

Kapitel 1 - Fahrzeugfront - hier:  Restauration VW-Bus Bulli T1 - Fahrzeugfront

Kapitel 3 - Tür vorne rechts - hier: Restauration VW-Bus Bulli T1 - Tür vorne rechts

Kapitel 4 - Dach - hier: Restauration VW-Bus Bulli T1 - Dach

 

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